Der Gaming Beamer Test 2016 – Von Zockern für Zocker

Das Segment der Gaming Beamer ist in erster Linie auf leidenschaftliche und trotzdem anspruchsvolle Spiele-Liebhaber, die ein hohes graphisches Niveau schätzen, ausgerichtet. Mit der ständig steigenden Qualität von Spielekonsolen sind die technischen Anforderungen an Gaming Beamer erheblich gestiegen, deren Leistung wird heute fast ausschließlich über die Kontrastwerte definiert, welche eventuell einfallendes Streulicht kompensieren sollten.

Was muss ein Gaming-Beamer können?

Hochwertige Gaming Beamer müssen hohen Ansprüchen hinsichtlich Kontrast, Lichtstärke und Bildwiederholungsrate genügen, zusätzlich wird das Spielvergnügen durch ein 3D-Gerät gleich um Klassen erhöht. Aber auch die Auflösung ist ein wichtiges Kriterium, ohne Full HD geht hier schon mal gar nichts. Hinsichtlich der Technik unterscheidet man zwischen LCD-, DLP- und den in letzter Zeit stark in Mode gekommenen LED-Geräten, sowie den erst relativ kurz am Markt befindlichen 4K-Projektoren. Wer rein im Bereich Heimkino unterwegs ist, greift zu SXRD- oder D-ILA-Geräten, der nachweisbare Unterschied in der Kontraststärke ist höchstens bei Standbildern zu erkennen, hier ist die Farbtreue bei LCD Beamern besser ist als bei DLP Geräten.

In jedem Fall sind gute Kontrastwerte für ein erstklassiges Spielvergnügen von großer Bedeutung, wobei zu beachten ist, dass die Helligkeit des Raumes den Kontrast entscheidend beeinflusst. Auch die Lichtleistung, ebenfalls ein entscheidendes Leistungskriterium des Gerätes, spielt eine wichtige Rolle. Wer jedoch einen 3D-fähigen Beamer mit HD ready Auflösung möchte, sollte eher in den Regalen mit den DLP-Geräten suchen, denn bei den LCD-Beamern ist das dreidimensionale Bild eher am Full HD Sektor üblich.

Anschlüsse des Gaming Projektors

Nun zu den Anschlüssen. Ohne HDMI-Schnittstelle geht heute nichts mehr, sowohl Bild als auch Ton laufen über diesen Port. Und HDMI-Ports? Die braucht man dann, wenn die Spielekonsole und der Blu-Ray Player im 3D-Format genutzt werden sollen.

Ein Lauter Beamer ist über längere Zeit störend

Wer einen Projektor anschafft, sollte nicht nur technische Eckdaten, sondern auch die Laufruhe, die Handhabung und die Konnektivität (Zahl und Art der Anschlüsse) beachten. Die vordergründig publizierte Helligkeit, angegeben in ANSI-Lumen, ist zwar wichtig, Kontraste und die natürliche Farbwiedergabe inklusive sattem Schwarz sind aber noch wichtiger.

Ein sehr wesentliches Merkmal ist die Laufruhe des Lüfters, die unter anderem im Eco-Modus verbessert wird. Des Weiteren beherrschen gute Beamer eine Trapez-Korrektur und/oder Lens-Shift, stellen Bilder also auch korrekt dar, wenn die Projektion nicht absolut geradlinig erfolgt. All diese Faktoren haben wir im Beamer Test berücksichtigt. Weiterhin ist eine Zoom-Einstellung am Objektiv, mit der sich die Bildgröße ohne Verschiebung des Beamers regeln lässt wertvoll, auch der Profilspeicher wird empfohlen.

Die Handhabung und Software des Beamers

Dieser merkt sich die Einstellungen der Settings, also der Signalübernahme vom TV, PC, Bluray- oder DVD-Player. Beleuchtete Tasten verbessern die Handhabung in abgedunkelten Räumen, die Fernbedienung sollte sich gleichzeitig blind bedienen lassen – während der Beamer-Vorführung ist schließlich der Raum zumeist abgedunkelt.

Zur guten Bedienung trägt auch ein gut strukturiertes Setup bei, das die Menüführung ohne Verschachtelungen bietet. Integrierte Lautsprecher können gerade bei mobilem Einsatz hilfreich sein, hochwertige Beamer, wie in unserem Beamer Test, bieten inzwischen einen Sound wie ein mittlerer Flachbild-Fernseher.

Haltbarkeit der Lampen – ein teures Vergnügen

Nicht zuletzt spielt die Laufzeit der Lampen eine maßgebliche Rolle, denn deren Wechsel kostet richtig Geld. Mit dem Beamer Test haben Sie den perfekten überblick, über die besten Geräte.